Sozialer Tag am 13.06.2013

Veröffentlicht am 01.07.2013 in Allgemein

Torsten Albig mit den Schülern Jonna Kunde und Rajiv Engling

Schüler helfen Gleichaltrigen aus Südosteuropa und Syrien
Nach ersten Schätzungen erarbeiten 80.000 Schülerinnen und Schüler rund 1,6 Millionen Euro für Projekte von Schüler Helfen Leben.
Viele Klassenzimmer  blieben leer – denn der Soziale Tag stand auf dem Stundenplan. Schülerinnen und Schüler von rund 750 angemeldeten Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet packten an, um Jugendlichen aus Südosteuropa und Syrien zu helfen. „Wir freuen uns sehr, dieses Jahr mit Spenden in Höhe von 1,6 Millionen Euro rechnen zu können” sagt David Siedke, der Vorsitzende von Schüler Helfen Leben. Der Verein schätzt die Zahl der Teilnehmer auf rund 80.000.
Viele Schülerinnen und Schüler mähen heute den Rasen bei Ihren Eltern oder Nachbarn, putzen Fenster oder jobben im Büro. Andere helfen bei der Kommissionierung von Fisch, im Schwimmbad oder in einer Tischlerei. Das Geld, was sie dafür erhalten, spenden die Jugendlichen an Schüler Helfen Leben, der Verein finanziert damit seine Projekte. Die Einnahmen aus dem diesjährigen Sozialen Tag verwendet die Jugendorganisation vor allem für Bildungs- und Versöhnungsarbeit in Südosteuropa, sie wird damit aber auch ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge Syrien finanzieren. „Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern und Arbeitgebenden, die unsere Arbeit möglich machen“, sagt David Siedke.



Den Sozialen Tag organisiert Schüler Helfen Leben seit 1998, seit dem kamen über 23 Millionen Euro zusammen, die Einnahmen aus diesem Jahr schon mitgerechnet. 

Im Bundeskanzleramt arbeiten am heutigen Sozialen Tag zwei Schülerinnen und ein Schüler. Auch das Bundespräsidialamt unterstützt die Aktion und beschäftigt vier Schülerinnen und Schüler, die unter anderem im Garten helfen.
Für Schleswig-Holstein hat Ministerpräsident Torsten Albig die Schirmherrschaft übernommen. „Der Soziale Tag ist eine großartige Hilfsaktion, und ich freue mich, dass sich wieder viele Schülerinnen und Schüler daran beteiligen“, sagt er. In seinem Büro und in der Pressestelle der Kieler Staatskanzlei jobben Rajiv Engling aus Glückstadt und Jonna Kunde aus Bad Segeberg.

Das von den Schülerinnen und Schüler gespendete Geld fließt unter anderem in das neue Südosteuropa-Projekt „Deine, meine, unsere Geschichte”, das entschieden Vertreter der am Sozialen Tag teilnehmenden Schulen auf dem Projektauswahltreffen im Mai in Berlin. Das Versöhnungsprojekt soll Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern aus Serbien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina ermöglichen, die Kriege in Südosteuropa gemeinsam und grenzübergreifend in Workshops und einem simulierten Gerichtsprozess aufzuarbeiten.

Weitere Infos unter  www.schueler-helfen-leben.de
 

 

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